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Groupe BRÉTECHE

06 - 2006 DIOSNA. Eine Erfolgsstory

Wenn wir heute unser Frühstück mit frischen Teigwaren, das Stück Kuchen am Nachmittag, oder das Abendessen mit kräftigem Landbrot zu uns nehmen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass das Osnabrücker Traditionsunternehmen Diosna GmbH seine Kneter im Spiel hatte.

Der Startschuss fiel 1885, also vor über 120 Jahren, als Hersteller von land- und hauswirtschaftlichen Maschinen. Bald darauf folgte der erste Welterfolg mit der revolutionären Hub-Knetmaschine für die industrielle Fertigung von Backwaren. Dieses erste Patent bedeutete für das Unternehmen gleichzeitig einen prägenden Meilenstein für die weitere Firmenphilosophie. „Sich niemals zufrieden geben“ lautete fortan die Devise.
In der Folge wurden Ideen und Entwicklungen in enger Verbundenheit zu den Kundenwünschen in die Tat umgesetzt. Maschinen und Fertigungsverfahren wie der bekannte Spiralkneter, die innovative Zangenverriegelung der Bottiche und das Prinzip der Wendelknetung mit zwei Werkzeugen zur Erhöhung der Stundenleistung, haben das gesamte Bäckereihandwerk wesentlich beeinflusst.    
Das Fortschreiten der industriellen Herstellung und Weiterverarbeitung von Teigprodukten erforderte zunehmend innovative Gesamtlösungen. Die Teigrezepturen mussten mehrere Qualitätskriterien erfüllen. Zum einen die individuelle Bäckerkunst bis in die kleinsten Nuancen zu sichern, und andererseits eine prozesssichere und kostengünstige Serienfertigung zu ermöglichen. So verwundert es nicht, dass Diosna schon früh an geeigneten Konzepten in den hauseigenen Labors arbeitete. Die äußerst anspruchsvollen Techniken sichern Qualität und Produktivität. Die Bedienung soll jedoch so einfach wie nur möglich sein.

Eine weitere Maxime der Osnabrücker lautet deshalb:
Hochkomplexe Technologie bei gleichzeitig einfachster Handhabung.
Im Jahr 1994 übernahm DIOSNA das gesamte Bäckereimaschinenprogramm der damaligen OASE Pumpen Wübker Söhne GmbH & Co. Neben der Ausweitung der Produktpalette wurde auch die Marktführerschaft auf dem deutschen Markt gesichert. Im Folgejahr schloss sich Diosna der „Multimixing-Gruppe“ an. Ein wichtiger Schritt, dem Expansionsdrang des Unternehmens Rechnung zu tragen und die Marktführung in Europa auszuweiten. 
Ein weiterer Ausbau der Marktpräsenz wurde mit der Übernahme der Bäckereimaschinensparte der BOKU Maschinenfabrik GmbH erreicht. Seit 2002 wird hier auch der weltweite Ersatzteilservice ausnahmslos von Diosna durchgeführt.
Eine weitere Expansion war am alten Standort nicht mehr möglich. Die Räumlichkeiten wurden zu klein. In wirtschaftlich gemeinhin eher schwierigen Zeiten, entschied sich Diosna 2003 für den Bau einer komplett neuen Fertigung und Verwaltung in dem neu erschlossenen Gewerbegebiet „Am Tie“ in Osnabrück-Lüstringen. Auf dem 33.000 qm großen Areal finden die 200 Mitarbeiter seit 2004 noch bessere Rahmenbedingungen vor. Die enge Zusammenarbeit mit Kundschaft und Hochschulen liegt in der Tradition des Unternehmens. Hierfür schuf man eigens das „offene“ Labor. Sämtliche Maschinen und Anlagentypen können getestet und verfahrenstechnische Möglichkeiten in Versuchen ermittelt werden. Ein wichtiger Bestandteil der Kundenorientierung und Nachwuchsförderung. Erkenntnisse aus Versuchen fließen unmittelbar in die Entwicklung mit ein. Hier wurde auch die Entwicklung des Rapido-Jet in die Praxis übertragen. Das besondere Verfahren ermöglicht eine höhere Wasseraufnahme des Teiges und gilt als revolutionierende Technik innerhalb von großen Produktionsanlagen. 

Das Firmenemblem von Diosna gilt seit Jahrzehnten als eine Art Gütesiegel für Qualität, Zuverlässigkeit und praxisgerechte Performance. Wie Tradition und Innovation im Einklang miteinander harmonieren, erklärt sich bei Diosna fast von selbst. Denn nur durch ständige Innovationen ist eine Firmengeschichte dieser Art erst möglich.


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