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Das DIOSNA Lexikon


Fachbegriffe im Überblick

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Scale-up


Vorgehensweise zur Übertragung von Prozess- und Anlagenparametern auf andere Produktionsgrößen. Durch das Scale-up soll der Aufwand für die experimentelle Ermittlung geeigneter Prozessparameter bei der Übertragung einer Rezeptur auf eine andere Anlagengröße reduziert werden.

Schleppgas-Einspeisung


Zuführung von Trocknungsgas in einen Eintopf-Granulator durch im Boden eingelassene Düsen. Das Schleppgas verbessert die Trocknung des Produktes durch beschleunigte Abführung der Feuchtigkeit.

Schwerkraftentleerung


Entleerung des Materialbehälters eines Wirbelschichtapparates durch Schwerkrafteinwirkung indem der Behälter oder der Anströmboden gekippt wird, so dass er das Produkt vertikal nach unten entleert.

Side-Spray


Seitliche Eindüsung von Binderflüssigkeit in das Produktbett bei Granulations- oder Coatingprozessen. Die Sprührichtung ist dabei tangential zu einer Kreislinie auf dem Boden ausgerichtet. Die Side-Spray-Einrichtung (Tangential-Spray) wird meistens in Kombination mit einem speziellen Anströmboden verwendet, der für eine rotierende Produktbewegung sorgt.

Spheronisieren


Die Herstellung von Pellets erfordert den Prozessschritt des Spheronisierens. Dabei werden kurze stäbchenförmige Extrudate in einem Spheronizer (rotierender, runder Teller) abgerundet. Im Anschluss erfolgt die Wirbelschichttrocknung der noch weichen Pellets.

Split-Butterfly-Ventil


Klappensystem, das vielfach bei Containment-Anwendungen verwendet wird, um eine kontaminationsfreie Produktübergabe zwischen zwei Behältern zu realisieren. Das Ventil besteht aus einer Aktivklappe und einer Passivklappe. Beide Klappenkörper werden bei der Verbindung spaltfrei aufeinandergesetzt, so dass sie eine Einheit bilden. Die angetriebene Aktivklappe öffnet beide Klappenelemente und das Produkt kann von dem einen in den anderen Behälter übergeben werden. Dadurch, dass nur die beiden dem Produkt zugewandten, inneren Klappenfläche produktberührt sind und die der Außenwelt zugewandten Klappenflächen beim Produkttransfer spaltfrei dicht aufeinander liegen, gibt es beim Abdocken der Behälter keine Kontamination der Produktionsumgebung.

Sprühgranulation


Wirbelschicht-Sprühgranulation. Begriff wird teilweise auch für die Sprühtrocknungs-Granulation (Sprühtrockner-Granulator) verwendet.

Sprühlanze


Flüssigkeitsführendes System mit einer Sprühdüse zur Verdüsung der zugeführten Flüssigkeit. In Wirbelschichtapparaten werden zumeist Zweistoffdüsen eingesetzt bei denen die Flüssigkeit mit Hilfe von Druckluft (Zerstäubungsluft) in feinste Tröpfchen verdüst wird. Die Sprühlanze führt daher neben der Flüssigkeit auch die Druckluft (Zerstäubungsluft, Steuerluft) der Düse zu. Die Sprühlanze wird entweder seitlich in das Filtergehäuse (Top-Spray), seitlich in den Materialbehälter (Tangential-Spray) oder von unten in den Materialbehälter (Bottom-Spray) eingebaut.

Sprührate


Menge der zugeführten Flüssigkeit pro Zeit bei einem Sprühprozess. Die Sprührate muss der gewünschten Prozessausprägung angepasst sein. Bei der Sprühgranulation wird üblicherweise mit hohen Sprühraten gearbeitet, um eine hohe Auffeuchtung zu realisieren. Bei Coating-Prozessen wird üblicherweise mit niedrigeren Sprühraten gearbeitet, da eine Agglomeration möglichst vermieden werden soll und es auf einen gleichmäßigen Flüssigkeitsauftrag ankommt. Die erzielbare Sprührate ist abhängig von Luftvolumenstrom und Zulufttemperatur und lässt sich mit Hilfe des Mollier-(hx)-Diagramms abschätzen.

Sprühtrockner-Granulator


Wirbelschichtanlage, die so konfiguriert ist, dass aus Starterkernen, die zunächst aus einer Suspension sprühgetrocknet werden, durch wiederholtes Besprühen und Abtrocknen schalenförmige, sehr runde und kompakte Sprühgranulate aufgebaut werden. Anstatt die Primärpartikel durch Sprühtrocknung zu erzeugen, kann auch Feinpulver (eventuell sekundäres Inertmaterial) vorgelegt werden.

Sprühtrocknung


Prozess, um aus einer Suspension den Feststoffanteil zu gewinnen. Die Suspension wird mit Hilfe eines geeigneten Zerstäubersystems in feine Flüssigkeitsteilchen zerteilt und durch ein zumeist im Gegenstrom strömendes, heißes Gas getrocknet. Die Flüssigkeit verdampft und der Feststoffanteil verbleibt als feines Pulver, das zumeist einer anschließenden Granulation zur Verbesserung der Feststoffeigenschaften unterzogen wird.

Staubfrei


Von Staubfreiheit spricht man bei Granulaten mit einer Partikelgröße >100µm. Die Reduzierung des Feinpulveranteils ist bei Agglomerations- bzw. Granulationsprozessen eine zentrale Aufgabenstellung, da hoher „Staubanteil“ negative Produkteigenschaften hervorruft.

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